Navigation

Strukturqualität Fachbereich WIWI

Strukturen im Qualitätsmanagement am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Die strategische Ausrichtung und die zielorientierte Weiterentwicklung von Lehre und Studium erfolgen am Fachbereich auf der Fachbereichsebene, mit der studiengangsübergreifenden Ebene aller Bachelor- und Masterstudiengänge, der Studiengangsebene und der Modulebene. Auf der studiengangsübergreifenden Ebene und auf der Studiengangsebene sind Qualitätsausschüsse angesiedelt, die als diskursive Plattformen der Qualitätsentwicklung dienen, dazu gehören beispielsweise die Qualitätszirkel sowie die Beiräte. Auf jeder der drei Ebenen und in jedem Qualitätsausschuss sind die Aufgaben und Verantwortlichkeiten festgelegt sowie Ziele definiert. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Statusgruppen in Lehre und Studium steht im Mittelpunkt des QM-Ansatzes und wird insbesondere durch die Partizipation aller Statusgruppen in den Qualitätsausschüssen ermöglicht.

Die Studiengangskoordinatorinnen und Studiengangskoordinatoren als verantwortliche Professorinnen bzw. Professoren der Studiengänge koordinieren die strategische Weiterentwicklung sowie die operativen Aufgaben ihres Studiengangs und lösen anfallende Probleme. Sie werden in ihren Aufgaben durch jeweils eine wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (MA) maßgeblich unterstützt.

In den Studiengangskommissionen treffen sich die Studiengangskoordinatorinnen bzw. Studiengangskoordinatoren und deren wissenschaftlichen Mitarbeitenden mit Vertreterinnen und Vertretern der Modulverantwortlichen und Studierenden aus allen Jahrgängen des laufenden Studienprogramms. Hier werden Informationen ausgetauscht, Probleme erörtert, Maßnahmen abgeleitet sowie Themen der Weiterentwicklung bearbeitet. In der Studiengangskommission fließen außerdem alle Informationen aus dem Qualitätszirkel und dem Beirat zusammen. Die Studiengangskommission trifft u. a. auf Grundlage dieser Informationen strategisch relevante Entscheidungen für den Studiengang.

Der Qualitätszirkel auf Studiengangsebene dient dagegen dem direkten Austausch der Studiengangskoordinatorinnen bzw. Studiengangskoordinatoren und/oder deren wissenschaftlichen Mitarbeitenden mit studentischen Vertreterinnen und Vertreter aller Jahrgänge des laufenden Studienprogramms. Die Mitglieder des Qualitätszirkels treffen sich einmal monatlich in der Vorlesungszeit, um vorwiegend Angelegenheiten aus dem Studienalltag zu diskutieren. Ziel ist es, mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können.

Der Beirat hat eine fachlich beratende Funktion und setzt sich für jeden Studiengang zusammen aus der Studiengangskoordinatorin bzw. dem Studiengangskoordinator, deren wissenschaftlichen Mitarbeitenden, externen Expertinnen und Experten aus Unternehmen und Wissenschaft, mindestens einer bzw. einem Studierenden aus dem laufenden Studienprogramm sowie zukünftig einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der Alumni. Die Ergebnisse des Beirats liefern wertvollen Input für die strategische Weiterentwicklung des Studiengangs.

Die Informationen aus den Studiengangskommissionen, den Qualitätszirkeln und den Beiräten bringen die Studiengangskoordinatorinnen bzw. Studiengangskoordinatoren und/oder deren wissenschaftlichen Mitarbeitenden in die Bachelor- bzw. Masterkommission für Lehre und Studium ein. In diesen beiden Kommissionen treffen sich zweimal im Semester alle Studiengangskoordinatorinnen und Studiengangskoordinatoren der Bachelor- und Masterstudiengänge und/oder deren wissenschaftlichen Mitarbeitenden, der Studiendekan, der Prüfungsausschussvorsitzende, studentische Vertreterinnen und Vertreter sowie ggf. weitere Personen zur studiengangsübergreifenden Weiterentwicklung. Wichtig ist hierbei das Prinzip der Subsidiarität. D. h. Angelegenheiten werden zunächst auf der Ebene des Studiengangs gelöst. Besteht das Problem studiengangsübergreifend oder ist es auf Ebene des Studiengangs nicht lösbar, wird es in der Bachelor- bzw. Masterkommission für Lehre und Studium besprochen, um anschließend gemeinsam nach Lösungen zu suchen oder aber von den Erfahrungen des jeweiligen Studiengangs lernen zu können.

Neben den Informationen aus den Qualitätsausschüssen auf Studiengangsebene (Studiengangskommission, Qualitätszirkel und Beirat) fließen in die Bachelor- bzw. Masterkommission für Lehre und Studium auch die Ergebnisse aus den Gesprächen des Qualitätszirkels auf Ebene des Studiendekans ein. In diesem Zirkel trifft sich der Studiendekan einmal monatlich in der Vorlesungszeit mit jeweils zwei Vertreterinnen bzw. Vertretern der Masterstudiengänge, der Assessmentphase des Bachelors (1. – 2. Semester) sowie der Bachelorphase (3. – 6. Semester), um aktuelle studiengangsübergreifende Anliegen zu besprechen.

Der Studiendekan sowie alle Studiengangskoordinatorinnen und Studiengangskoordinatoren sind außerdem Mitglied des Fachbereichsrats, dem alle Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden, der Verwaltung und der wissenschaftlichen Mitarbeitenden angehören. Der Studiendekan berichtet im Fachbereichsrat regelmäßig über die Qualitätsarbeit und spricht Empfehlungen für studiengangsrelevante Entscheidungen aus. Darüber hinaus ist er für die Implementierung und Weiterentwicklung der Struktur am Fachbereich zuständig. Gleichzeitig ist der Studiendekan Mitglied in zentralen Qualitätsgremien, wie beispielsweise der AG Qualität und stellt somit eine Schnittstelle zum Qualitätsmanagement der Universität dar. Er wird in seinen Aufgaben im Studiendekanat (StD) durch eine wissenschaftliche Mitarbeiterin, einen wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie eine Q-Koordinatorin unterstützt.

Letztlich fließen innerhalb dieser QM-Struktur alle Weiterentwicklungsmaßnahmen, die auf den einzelnen Ebenen getroffen werden, jeweils in die nächst höhere Ebene ein, führen dort entweder zu weiteren konkreten Weiterentwicklungsmaßnahmen oder werden zunächst als Hintergrundinformationen gesammelt. Im Rahmen des Weiterentwicklungsprozesses werden alle Entwicklungen systematisch dokumentiert und jeweils als Grundlage für strategisch relevante Entscheidungen herangezogen.